„Kunstwerk des Monats“ im Jahr 2024

In Kooperation mit dem Kulturverein Berg stellt die evangelische Kirchengemeinde Berg jeden Monat eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem ausgewählten Werk vor. Das Projekt „Kunstwerk des Monats“ wird von Katja Sebald kuratiert und von der Gemeinde Berg gefördert. Gastgeber ist Pfarrer Johannes Habdank.

„BEWAHRE DEINE LIEBE ZUR NATUR, DENN DAS IST DER RICHTIGE WEG
ZU IMMER BESSEREM KUNSTVERSTÄNDNIS.“

Dieses Zitat von Vincent van Gogh steht im Jahr 2024 über der Veranstaltungsreihe.


 

Nachstehend die Künstlerinnen und Künstler des Jahres in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (die jüngsten zuerst)
Lisa Reitmeier-Myrzik aus Finning
Bildrechte Lisa Reitmeier-Myrzik

mit Lisa Reitmeier aus Finning


Im Foyer des Katharina von Bora-Hauses realisiert die Künstlerin für einen Monat eine Rauminstallation.

Lisa Reitmeier wurde 1984 in Trostberg im Chiemgau geboren. Von 2005 bis 2012 studierte sie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Stephan Huber, dessen Meisterschülerin sie auch war. 2014 erhielt sie ein zweijähriges Postgraduiertenstipendium an der berühmten „Rijksakademie van beeldende kunsten“ und blieb insgesamt fast fünf Jahre in Amsterdam.Heute lebt und arbeitet sie in Finning am Ammersee. Lisa Reitmeier zeigt ihre subtilen Zeichnungen vorzugsweise als Teil von Rauminstallationen. Sie reagiert dabei auf den jeweiligen Ort, kombiniert Vorgefundenes und Mitgebrachtes, stellt neue Zusammenhänge her. Ihre Interventionen sind respektvoll, ihre Farbsetzungen sparsam und nuanciert.

Werner Mally aus München
Bildrechte Werner Mally

mit Werner Mally aus München


Im Foyer des Katharina von Bora-Hauses zeigt der Bildhauer für einen Monat eine Arbeit mit dem Titel „Lempp’scher Kreis“.

Die Skulptur entstand im Jahr 2009, als die Schwabinger Kreuzkirchengemeinde ihrem Gemeindesaal, ursprünglich eine in der Nachkriegszeit errichtete Notkirche, den Namen „Albert-Lempp-Saal“ gab, und Mally, selbst Mitglied der Kreuzkirchengemeinde, sich mit dem Namensgeber und seinem mutigen Wirken während der NS-Zeit beschäftigte. Der evangelische Verleger und Buchhändler Albert Lempp

Bernhard Maria Fuchs aus Wappersdorf
Bildrechte Bernhard Maria Fuchs +
Hommage an den verstorbenen Karl Mordstein aus Wilzhofen

Im Foyer des Katharina von Bora-Hauses sind für einen Monat zwei Gemälde des Oberpfälzer Malers  Bernhard Maria Fuchs zu sehen.

Bernhard Maria Fuchs wurde 1959 in Regensburg geboren. Er wuchs im Bayerischen Wald und in Neumarkt in der Oberpfalz auf. Von 1983 bis 1990 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Er war Mitglied der Künstlergruppe „Heller Glimmer“ in Augsburg. Studienreisen führten in unter anderem nach Marokko, Neuseeland, Australien, Indonesien, Nepal, Malaysia und Hawaii sowie in viele europäische Länder. Bernhard Maria Fuchs lebte seit 1990 als freischaffender Künstler, zuletzt in Wappersdorf, einem Ortsteil der oberpfälzischen Gemeinde Mühlhausen.