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Texte über „Menschenlob und Gotteslob“ Pfarrer Johannes Habdank

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„Menschenlob und Gotteslob“ - Texte
1. September 2013, 18.30 Uhr, Pfarrkirche Aufkirchen

Gotteslob – Worte aus den Psalmen 103 und 104:
Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,
der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt.
Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich; der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, dass es bleibt immer und ewiglich. Mit Fluten decktest du es wie mit einem Kleide, und die Wasser standen über den Bergen. Die Berge stiegen hoch empor, und die Täler senkten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. Du lässest Wasser in den Tälern quellen, dass sie zwischen den Bergen dahinfließen, dass alle Tiere des Feldes trinken und das Wild seinen Durst lösche.
Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.
Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke. Die Bäume des HERRN stehen voll Saft, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat. Dort nisten die Vögel, und die Reiher wohnen in den Wipfeln. Die hohen Berge geben dem Steinbock Zuflucht und die Felsklüfte dem Klippdachs.
Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang. Du machst Finsternis, dass es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere, die jungen Löwen, die da brüllen nach Raub und ihre Speise suchen von Gott. Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen. So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Werk bis an den Abend.
HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu die Gestalt der Erde.
Die Herrlichkeit des HERRN bleibe ewiglich, der HERR freue sich seiner Werke!
Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin. Mein Reden möge ihm wohlgefallen. Ich freue mich des HERRN.
Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

Menschenlob – psychologisch-pädagogische Sicht (Art. „Lob“, Wikipedia)
„Die meisten Kinder und Erwachsenen sind für Lob stark empfänglich und wiesen, wenn sie gelobt werden, ein erhöhtes Selbstwertgefühl und erhöhte Selbstsicherheit auf. Manche Menschen – etwa autistische Kinder und Personen mit schizoider Persönlichkeitsstörung – sprechen auf Lob jedoch nur vermindert oder gar nicht an.
Erziehungswissenschaftler haben immer wieder die Frage aufgeworfen, wie viel und auf welche Weise gelobt werden soll. So schreiben bereits Jacob Georg Curtmann und Friedrich Heinrich Christian Schwarz in ihrem 1866 erschienenen Lehrbuch der Erziehung über die Risiken des unsachgemäßen Lobens: die implizite Zurücksetzung derjenigen Kinder, die nicht gelobt worden sind, die Ankoppelung des Selbstwertgefühls des Kindes an die Zufriedenheit des Erziehers, die drohende Gewöhnung des Kindes, das nun häufiges Lob erwartet. Um diese Probleme zu vermeiden, empfehlen die Autoren, erst nach sorgfältiger Prüfung der zu beurteilenden Handlung (einschließlich der zugrundeliegenden Motive des Kindes) und nur sparsam und in zurückhaltenden Worten zu loben. Anstatt eine Leistung mit den Leistungen anderer Kinder zu vergleichen, raten sie, den Fortschritt zu loben, den das Kind selbst erzielt hat.
Die von Curtmann und Schwarz formulierten Grundsätze zum „richtigen“ Loben sind in der Pädagogik bis heute weithin anerkannt. Einige Autoren, die der Individualpsychologie nahestehen, lehnen das Loben, weil es sich auf eine schon abgeschlossene Handlung bezieht, als Erziehungsmittel jedoch gänzlich ab und schreiben der reinen Ermutigung eine günstigere Wirkung zu. Gelegentlich ist gegen das Loben auch vorgebracht worden, dass Kinder nicht danach beurteilt werden sollten, was sie tun, sondern danach, was sie sind.
Aus neuerer psychologisch-pädagogischer Sicht ist es ratsam, dem Lob als Methode der Verstärkung ein vernünftiges Maß an Skepsis entgegenzubringen. Loben macht grundsätzlich abhängig von der Wertung des Lobenden (bzw. des Erziehenden); je ausgeprägter das Loben, umso deutlicher die Abhängigkeit. Größere Bedeutung für die Entwicklung des Kindes zum selbständigen Mitglied der Gesellschaft hat die Eigendynamik der Selbstverstärkung des Individuums. Loben sollte der Erzieher demnach nur vorübergehend, wenn ein Kind z. B. noch nicht in der Lage ist, eigenes Verhalten als Erfolg zu erleben (siehe dazu: A. Tausch, R. Tausch: Erziehungspsychologie). Wirkungsvoller als Loben ist das eigenständige Erfolgserlebnis im Zusammenhang mit einem realisierten Verhalten.“

„Lob der tüchtigen Hausfrau“ aus Sprüche 31
Wem eine tüchtige Frau beschert ist, die ist viel edler als die köstlichsten Perlen.
Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leid ihr Leben lang.
Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit ihren Händen.
Sie ist wie ein Kaufmannsschiff; ihren Unterhalt bringt sie von ferne. Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause, und dem Gesinde, was ihm zukommt.
Sie trachtet nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg vom Ertrag ihrer Hände. Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und regt ihre Arme.
Sie merkt, wie ihr Fleiß Gewinn bringt; ihr Licht verlischt des Nachts nicht.
Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel.
Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Bedürftigen.
Sie fürchtet für die Ihren nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider. Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid.
Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes.
Sie macht einen Rock und verkauft ihn, einen Gürtel gibt sie dem Händler.
Kraft und Würde sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages.
Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung.
Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und isst ihr Brot nicht mit Faulheit.
Ihre Söhne stehen auf und preisen sie, ihr Mann lobt sie: »Es sind wohl viele tüchtige Frauen, du aber übertriffst sie alle.« Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den HERRN fürchtet, soll man loben.
Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke sollen sie loben in den Toren!

Geistliche Gedanken zu „Menschenlob und Gotteslob“:
Das soeben gehörte “Lob der tüchtigen Hausfrau” war seiner Zeit, um die Mitte des 1. Jahrtausends vor Christus oder etwas später, ein ziemlich moderner Aus-druck des Idealbildes einer Frau, die schon damals nicht nur das sogenannte Heimchen am Herd war, sondern im Grunde die Sozial- und Allroundmanagerin eines ganzen landwirtschaftlichen Familienverbands mit großen Einflussmöglichkeiten, wenngleich unter letztlich klar patriarchalischen Bedingungen. Der Mann hatte andere, höhere Rechte und durfte disputieren über Politik und Recht „im Tor“, im Stadttor, wo damals Politik gemacht und Recht gesprochen wurde.
Das „Lob der tüchtigen Hausfrau“ aus dem Alten Testament klingt also für heutige Ohren altmodisch, war aber damals sehr fortschrittlich, mit allem was geschätzt und gelobt wird. Der in der heutigen Lutherbibel, vielleicht auch von Luther selbst schon sehr geschätzte, hervorgehobene Vers „Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben“, sagt uns etwas über bereits damals aufkommende Emanzipations- (ja – wenigstens) -ansätze bezüglich der Rolle der Frau. Vor Gott gilt letztlich allein, ob du ihm glaubst, ob du ihn fürchtest. Ob Mann oder Frau. Das sind, wie auch noch öfter in der Bibel zu finden, frühe Gleichberechtigungansätze zu der kulturgeschichtlich später dann erworbenen Menschenrechtsidee der Gleichheit aller Menschen.
Was Luther persönlich betrifft: Luther selbst hätte keine Chance gehabt, seine Reformationsanliegen durchzusetzen, wenn er nicht Katharina von Bora als seine Frau erworben und gehabt hätte. Ohne sie wäre seine durchschlagende Kraft und Tätigkeit für die evangelische Sache und Reformierung seiner Kirche praktisch gar nicht machbar gewesen. Dafür loben wir sie, Katharina von Bora, und haben unser Gemeindehaus vor bald 25 Jahren auch nach ihr benannt.
Wir loben sie, das tun wir im Rückblick. Im Rückblick geschieht auch das Lob Gottes, das wir aus den Psalmen gehört haben. Das ist ein Lob im Rückblick:
Da wird gedankt dem Schöpfer und dem Erhalter des Lebens, da wird lobend gedankt dem, der unsere Seele, der uns innerlich aufrecht erhält, gleich was ist, was war und was kommt. So wird das Lob im Rückblick zum Lob des auch gegenwärtig und künftig bewahrenden Gottes, der uns gnädig ist, schützt und begleitet.
Für uns Christen ist darüber hinaus vor allem interessant, ob und wen Jesus gelobt hat. Hat er überhaupt jemanden gelobt? Wen denn eigentlich und wofür?
Wir kennen Jesus als den, der heilt, der vergibt, der viele integriert, die ansonsten ausgeschlossen sind, aber auch als den, der von denen, die ihm nachfolgen und an ihn glauben, viel verlangt, der viel fordert.
Er lobt aber auch dann und wann. Ja, er preist alle und nennt selig all die, die sanftmütig und barmherzig sind, die Leid tragen, die reinen Herzens sind, die jetzt weinen, denn sie werden lachen – Sie kennen die Seligpreisungen aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium oder der Feldrede bei Lukas.
Aber: Konkretes Lob durch Jesus für eine bestimmte Person, wo finden wir es?
Zwei Beispiele: Zum einen in der Geschichte von Maria und Marta, zwei Freun-dinnen Jesu, aus Lukas 10: Maria und Marta:
„Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Mar-ta, die nahm ihn auf. Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.“
Konzentration auf Jesus, Zeit für Jesus und seine Gedanken ist wichtiger als alles andere – mag es uns noch so wichtig erscheinen oder auch tatsächlich sein – diese Haltung lobt Jesus hier – über alles andere!
Und die andere Geschichte ist die von der Salbung in Betanien, kurz bevor Jesus seinen Leidensweg in Jerusalem geht - ich wähle die Version Markus 14: Die Salbung in Betanien:
„Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an.
Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.“
Konzentration auf Jesus, verschwenderische Liebe zu ihm, zutiefste Verehrung für ihn im Blick auf seine Geschichte und seinen Weg ans Kreuz – das gilt hier Jesus mehr als alle anderen Notwendigkeiten, auch des sozialen Hilfehandelns in der Welt an armen Menschen. Nach dem Johannesevangelium ist es übrigens dieselbe Maria, die schon im Hause Martas Jesus zugehört hatte, die nun Jesus die Füße mit teurem Öl salbte und mit ihrem Haar ihm die Füße trocknete.
Zweimal also Lob Jesu nicht der tüchtigen Hausfrau, sondern des Menschen, der sich ihm ganz zuwendet, ihm die volle Aufmerksamkeit und Liebe schenkt, und nahe sein will, ihm glaubt: seinem Wort, seiner Geschichte, seiner Person.
Verehrung durch einen Menschen und wiederum Lob und hohe Wertschätzung für ihn durch Jesus vereinen sich hier. Gotteslob und Menschenlob werden in der unmittelbaren, gläubigen Christusbegegnung eins.
Herr, schenke uns diese Einsicht und die Einheit im Glauben mit dir.
Amen.
 

 

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