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Video: Predigt Luisa          Predigt Lisa            Pfarerr Habdank

 

Luisa:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Dieser Spruch stammt aus dem 2.Timotheus-Brief im Neuen Testament Kap.1, V.7.
„Geist": darunter kann man sich vieles vorstellen, jeder auf eine andere Art und Weise. Ich zum Beispiel stelle ihn mir vor wie einen zweiten Teil von etwas. Etwas, was einen ver-bindet. Man geht durch das Leben und erlebt so viel! Dabei wird man auch oft von Furcht begleitet. Manchmal hindert sie einen daran Dinge zu tun, die man im Nachhinein hätte tun wollen oder sie lässt einen in Bedrohungen keinen klaren Gedanken mehr fassen. Es ist eine Belastung. Wenn man statt Furcht, Kraft, Besonnenheit und Liebe besitzt oder in Situationen der Furcht, ist das etwas sehr wertvolles! Durch die Liebe wird man stärker, mutiger und hat etwas, an dem man sich festhalten kann. Die Kraft verschafft einem Durchhaltevermögen und lässt einen nicht so schnell verzweifeln. Und Besonnenheit bringt eine selbstbeherrschte Gelassenheit mit sich, die besonders auch in schwierigen Situationen einen den Verstand behalten lässt und einen an unüberlegten Entscheidungen und Taten hindert.


Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Dieser Spruch erinnert mich immer wieder daran, dass auch ich den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit besitze, gerade in Situationen, in denen ich zu fürchten habe. Es ist ein Spruch, an dem ich mich festhalten kann und der mir zeigt, wie man durch das Leben zu gehen hat. Er stärkt mich. Außerdem passt er zu mir; und wird er auch immer, sodass wenn ich älter bin immer noch weiß warum ich diesen Spruch ausgewählt habe und was er mir bedeutet. Er erinnert mich auch an einen ganz besonderen Menschen in meinem Leben der bis zum Schluss stark war und all diese Dinge besessen hat, er hat sich selbst an den dunkelsten Tagen nicht von der Furcht besiegen lassen und war einer der liebevollste Menschen die ich je kennen gelernt habe. Und aus genau diesen Gründen habe ich diesen Spruch als meinen Konfirmationsspruch ausgewählt, um mich immer wieder an all diese Dinge zu erinnern und, dass man eben nicht in seiner Furcht gefangen ist, sondern dass Kraft, Liebe und Besonnenheit immer stärker sind. Amen.
 

Lisa:

"Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte und Geborgenheit, du stellst meine Füße auf weiten Raum." Das ist ein Spruch von David, er steht im Alten Testament, Psalm 31 8a und 9b.
Das ist mein Konfirmationsspruch. Für mich bedeutet es: Gott ist für mich da, wenn ich ihn brauche. Er hilft mir, wenn ich eine wichtige Entscheidung treffen muss, er ist jeder Zeit und überall für mich da. Ich kann ihm vertrauen, dass er mich nicht fallen lässt und ich nie allein sein werde. Er kritisiert mich nicht und verurteilt mich nicht.
Darüber freue ich mich und bin fröhlich - "dass du mein Elend ansiehst und nimmst mich meiner an in Not und übergibst mich nicht in die Hände des
Feindes; du stellst meine Füße auf weiten Raum."
Er stellt meine Füße auf weiten Raum: er bietet mir eine Zukunft mit vielen
Möglichkeiten und Wegen. Dazu werden neben vielen guten und positiven Erfahrungen bestimmt auch schlechte und frustrierende gehören. Denn auch diese gehören zum Leben. Und man lernt aus ihnen mehr als aus manchen guten Erfahrungen. Meine Konfirmationszeit gehört für mich zu den guten und wertvollen, aber auch lehrreichen Erfahrungen. In dieser Zeit bin ich mir meines Glaubens bewusster geworden. Ich habe gelernt und erfahren, wie wichtig die Funktion und Arbeit der Kirche ist. Und was Glaube und Kirche für mich persönlich bedeuten. Darüber hinaus waren und sind wir eine tolle Gemeinschaft mit unseren Mentoren und unserem Pfarrer, und wir hatten viel Spaß. In den beiden Konfirmandenfreizeiten haben wir vieles miteinander unternommen und erlebt.

Unsere Mentoren haben uns großartig begleitet, unterstützt und uns manche ihrer Traditionen weitergegeben.
Und Ihnen, Herr Pfarrer Habdank, möchte ich ganz herzlich "DANKE" sagen, für Ihre Offenheit, Ihr Vertrauen aber auch für die Strenge an der einen oder anderen Stelle.
Und ich möchte mich noch bei meinen Eltern bedanken, dass sie mich vor die freie Wahl der Konfirmation gestellt haben, und mich jede Woche nach Berg gefahren haben, obwohl wir in Starnberg wohnen.
Ich bin sehr froh dass ich mich für diese Zeit und die Konfirmation entschie-den habe. Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt - und weiß jetzt auch - , dass es die richtige Entscheidung war.
Leider ist diese Zeit jetzt vorbei, aber obwohl ich es nicht schaffen werde, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, habe ich fest vor, nicht nur an Weihnachten und Ostern zu kommen.
DANKE
 

Pfarrer Habdank:

Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Dieser Spruch aus Jesaja 40, Vers 31 war vor 38 Jahren mein Konfirmationsspruch. Wobei es einige Zeit gedauert hat, bis es meiner war und ich ihn mir angeeignet hatte. Das liegt daran, dass ich ihn mir nicht selber ausgesucht habe, sondern der Pfarrer, der uns konfirmiert hat; der hat das selber gemacht. Und dann fand ich es sprachlich auch nicht so schön: Die auf den Herren harren, kriegen ...
Naja, ich habe ihn erstmal wieder völlig vergessen nach der Konfirmation.

Und erst irgendwann später habe ich ihn wieder ausgegraben, als es mir gerade einmal nicht so gut ging. Da habe ich den Spruch noch einmal nachgelesen und mich erinnert, dass der Pfarrer mir gesagt hatte, warum er mir den Spruch gegeben hat:
Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. 

Der Adler ist im NT das Symbol für den Evangelisten Johannes, und nach dem bin ich benannt, nicht nach Johannes dem Täufer, auch wenn ich der jetzt oft bin, bei Taufen.

Außerdem wollte der Pfarrer mir etwas von seiner Lebenserfahrung mit diesem Spruch auf meinen Lebensweg mitgeben. Er selbst war nämlich seit Jahren MS-krank und saß im Rollstuhl und ist trotzdem nicht niedergedrückt, depressiv geworden, hat immer wieder neuen Aufwind bekcmmen und auch Kraft, weiter zu machen, ja er hatte grundsätzlich eine sehr positive Ausstrahlung und weise Art mit uns umzugehen trotz seiner schweren Krankheit.

Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Es war übrigens auch der Spruch von diesem Pfarrer selber, der mich konfirmiert hat. Und er hatte seinen Spruch auch nicht selber aussuchen dürfen - das war frühetr nicht üblich - , sondern ihn wiederum von seinem Konfirmator zugeteilt bekommen. Und der hat diesen Spruch meinem Konfirmator gegeben, weil er meinte, der würde einmal ein Pfarrer werden. Und genau so hat es mein Pfarrer, wie ich später erst herausbekommen habe, mit mir auch getan: Er hat in unerklärlicher Voraussicht darauf getippt, dass ich einmal Pfarrer werden würde.

Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Das ist ein guter Spruch für mich, eine religiöse Durchhalteparole im besten Sinn, die Kraft gibt und Mut macht zum Weitermachen, zu neuem Leben!

lch hoffe, liebe Lisa und liebe Luisa, dass Euch Euer Spruch in Eurem weiteren Leben auch etwas sagt, nicht nur heute, nein: auch dann, in immer wieder neuen Lebenssituationen: immer wieder neu!

Und das wünsche ich Euch allen, meine Lieben.

Amen.
 

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