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Predigttext Pfarrer Johannes Habdank

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 Predigt von Pfarrer Johannes Habdank
„Licht der Welt - im Kirchenjahr und in unserem Leben“
beim Ökumenischen Familiengottesdienst am 1. Advent 2012 in Aufkirchen

Das helle Licht geht da herein, gibt der Welt ein´ neuen Schein.
Es leucht´ wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Amen.

„Das Licht scheint in der Finsternis“. Das bedenken wir im Advent und an Weihnachten. Und wir haben das Licht von Advent und Weihnachten soeben sogar durch das ganze Kirchenjahr getragen, zu den Traurigen an Karfreitag, den Fröhlichen an Ostern, zu den Erleuchteten und Begeisterten an Pfingsten, zu den Dankbaren an Erntedank. Und am 1. Advent 2013, also in einem Jahr geht das heilige, liturgische Spiel des Kirchenjahres, das ein ernstes ist und doch Freude macht, wieder von vorne los!

Mit dem Licht ist Jesus gemeint, der unser Leben erleuchten will. Und damit wird er für uns zum Christus. Deswegen sagen wir: „Jesus Christus“.
Und Jesus Christus sagt einmal in der Bibel, im Neuen Testament, Johannesevangelium (8,12): „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Keine noch so bedeutende Lichtgestalt, keine noch so große Leuchte dieser Welt kommt Jesus auch nur annähernd gleich. Auch wenn wir uns selber toll vorkommen und groß: wir alle sind im Vergleich zu ihm eher kleinere Lichter, manchmal sogar armselige Lichter, um nicht zu sagen „Armleuchter“. Er aber ist das Licht der Welt, für alle und jeden! Warum? Weil Jesus ein absolutes Einigkeitsgefühl und -bewusstsein hatte mit seinem Gottvater. In dem, was Jesus gesagt und getan hat und wofür er gelebt hat, ist Gott selbst in Erscheinung getreten, transparent geworden für die Menschen, und hat sich uns mitgeteilt. Das göttliche Licht scheint in Jesus selbst voll auf! Auch heute noch, am 1. Advent, an Weihnachten, im ganzen Kirchenjahr und vor allem will er das auch an jedem Tag in unserem Leben: Licht der Welt, für uns sein.

„Ich bin das Licht der Welt.“ Jesus hat aber auch gesagt: „Ihr seid das Licht der Welt.“ (Matthäusevangelium 5,14)
Es geht also nicht nur darum, „das Licht“ zu erleben, wahrzunehmen und zu empfangen, sondern das empfangene Licht auch weiter zu geben, selber umzusetzen im eigenen Leben. Was dich an Jesus fasziniert, was du an ihm überzeugend findest, selber heute zu verwirklichen, nach Kräften. Dass du anderen, die deine Hilfe brauchen und wollen, hilfst, persönlich mit deinen Fähigkeiten und Begabungen, deiner Zeit oder auch mit deinem Geld, so gut du kannst. Dass du auch etwa nach einem Ärger oder Streit mit jemandem nicht nachtragend bist und Rache oder Recht haben willst, sondern dem anderen verzeihst, vergibst. Oder dass du dabei bist, wenn jemand traurig ist oder leidet, und dich um ihn kümmerst. Und das ist oft eher unspektakulär und kann auch manchmal ziemlich mühsam sein.
Dass Gott selbst in den Schwachen mächtig sei, das hat Jesus fest geglaubt. Wo du in einem anderen Menschen deine Schwester und deinen Bruder erkennst und ihm zum Nächsten wirst, wo du für andere etwas tust und mit ihnen bist und für sie da bist – da werden wir selber zum Licht, du selber, wie Jesus Christus es für uns sein will.

Symbolisch für das eine Licht, das in der Finsternis scheint, das Jesus Christus ist, und für die vielen Lichter in der Welt, die wir in seinem Namen selber sein sollen, leuchtet und scheint heute das erste Licht am Adventskranz. Und symbolisch für die Verbreitung des christlichen Lebens- und Friedenslichtes werden wir am 3. Advent in Berg und hier in Aufkirchen das Friedenslicht aus Bethlehem empfangen und weitergeben.
Und der Friede Gottes in Jesus Christus sei und bleibe bei uns heute, am 1. Advent und an Weihnachten und das ganze Kirchenjahr über, heute und allezeit.
Amen.

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