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Predigttext Pfarrer Habdank

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Predigt am Buß- und Bettag 2014 Motto: „Da kommt noch was!“

 

 
Die Predigt verwendet Texte eines Gottesdienstentwurfes der Landeskirchen Bayern und Kurhessen-Waldeck sowie des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn.
Ein herzlicher Dank geht an den Bauhof Berg, der das Verkehrsschild zur Verfügung gestellt hat, das zu gottesdienstlichen Zwecken „nach oben“ ergänzt wurde, siehe Foto
 

 

Liebe Gemeinde,
noch ist er ein Feiertag: der Buß- und Bettag, aber seit 1995 kein gesetzlicher Feiertag mehr (außer in Sachsen). Dabei ist er einer der wenigen Tage, die kirchlich ganz bewusst die Welt kritisch in den Blick nehmen, für sie beten, um Umkehr bitten.
„Da kommt noch was“ – so lautet das Motto der Bayerischen Landeskirche und der Landeskirche Kurhessen-Waldeck für den heutigen Buß- und Bettag, den wir in ökumenischer Verbundenheit begehen.
„Da kommt noch was“ – ob wir uns davor fürchten oder danach sehnen. Das hängt ganz entscheidend von unserer Sicht auf die Welt ab: Denken wir an die vielen Krisenregionen, an die Wirtschaftslage oder an den zunehmenden Druck auch auf uns selbst?
„Da kommt noch was!“ – soll das eine Drohung sein, im Sinne von „das dicke Ende kommt bestimmt?“ Wenn sich Fronten verhärtet haben, Unerledigtes, auch menschlich Unerledigtes sich immer wieder unangenehm bemerkbar macht oder auch mein Unterbewusstsein mir sagt: Das wird Folgen haben – wer kennt das nicht?
„Da kommt noch was!“ klingt manchmal aber auch wie eine Verheißung. Da kommt noch was! Ich sitze nicht in der Sackgasse fest. Auch wenn ich es jetzt nicht glauben und verstehen kann. Wo ich selbst immer nur gegen Wände renne, wird doch noch eine Tür geöffnet. Oder ich selbst öffne Türen für Menschen, die selber nicht mehr weiterkommen.
„Da kommt noch was!“ im besten Sinne, das hat Gott seinen Menschen
versprochen. „Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird.“ (Jes 65,17)

Liebe Gemeinde! Ein Bußtag war ursprünglich ein öffentlicher, d.h. die Gesellschaft, das ganze Volk betreffender Tag der Einkehr und Umkehr. Für viele Menschen heute aber ist der Buß- und Bettag eher außerhalb ihres persönlichen Relevanzkorridors, also: völlig egal! Wohingegen in der Wahrnehmung von Kirchenmitgliedern der Buß- und Bettag eher zu einem Angebot der persönlichen Klärung geworden ist!
Hier setzt das diesjährige Buß- und Bettags-Motto an. Es will neben der individuellen Bedeutung des Tages die öffentliche Bedeutung wieder mehr bewusst machen: Überprüfung und gegebenenfalls Änderung der gesellschaftlichen Orientierungslinien. Der Dienst der Kirchen an der Zivilgesellschaft besteht dabei darin, dass sie – auf der Grundlage der biblisch-christlichen Botschaft – eine zukunftsfähige, von Hoffnung und Liebe geprägte Ausrichtung vor Augen hat und vorschlägt.

Auf eine besondere Weise wird das bei dem diesjährigen Motiv der Sackgasse deutlich. Es lässt zwar an Entwicklungen denken, die in eine Sackgasse führen müssen: zu den bekannten Problemen etwa der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, der ungenügenden Ressourcen für Bildung und Zukunftssicherung und der weltweiten Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen ist in diesem Jahr eine besorgniserregende Zunahme militärischer und terroristischer Gewalt gekommen – welche Zunahme von Fachleuten allerdings bezweifelt wird – womit unter dem Motto „Da kommt noch was (auf uns zu)!“ – dennoch mehrere Sackgassen deutlich markiert wären.
Andererseits signalisiert das Motiv mit dem Motto „Da kommt noch was!“ auch Grund zur Hoffnung. Wir Christen sehen nämlich einen Weg jenseits der Sackgasse. Wir glauben, dass wir angesichts des drohenden Endes nicht stehen bleiben müssen. Wir hoffen auf mehr, doch noch gangbare Wege und machen die nötigen Schritte darauf zu, und zwar unter dem Segenszeichen des Kreuzes, wie es etwa in dem Song „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo, früher Mitglied bei den „Söhnen Mannheims“, heißt:
Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr -
Manche treten dich, manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf
Manche segnen dich
Setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust
Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
Auch in anderen zeitgenössischen Schlagern und Liedern, zum Beispiel von Udo Lindenberg „Hinterm Horizont geht’s weiter“ kommt das „Prinzip Hoffnung“ zum Vorschein.
Dieses „Prinzip Hoffnung“ (wie man mit dem philosophischen Werk von Ernst Bloch gerne sagt) meint nichts Vages, auch nichts Beschwichtigendes, sondern eine konkrete, erstrebenswerte und auch zu verwirklichende Utopie. Und es kann selbstverständlich auch auf ganz persönliche Lebensumstände und Sackgassen bezogen sein: „Was bedeutet diese Sackgasse für mich, für meine Umgebung und für meine Zukunft?“ „Was kann/soll/will ich da tun?“ Ja, dazu soll das Symbol „Sackgasse“ anregen, herausfordern, soll Alternativen suchen und finden lassen. Von daher dann der Anstoß und die Ermutigung: „Da kommt noch was“, „da geht noch was!“. Ich muss/darf/will mich nicht dem Sackgassen-Gefühl überlassen, sondern wir müssen/können/wollen jetzt etwas tun! Hinterm Horizont geht’s weiter! Da kommt noch was!

Was hat das alles mit Buße zu tun? Ursprünglich heißt das griechische Wort metánoia, Umdenken. Der Bußgedanke zielt auf, nein: liegt in einer veränderten Lebensausrichtung: weg von der Konzentration auf den Tod, hin zur Konzentration auf das Leben; Lösungsorientierung statt Problemorientierung; Potenzialbewusstsein statt Defizitfixierung (Lieber Mensch: Starre nicht immer nur auf die Schwächen, sondern schau, wo noch positives Potenzial vorhanden ist; Defizitfixierung, das ist ja ein Spezialgebiet der deutschen Seele: „Tolles Fest, aber die Suppe war nicht heiß genug“; Deutschland gewinnt gegen Brasilien 7:1 – wir regen uns über das völlig unnötige Gegentor auf! Wir freuen uns gerne, wie ein Musiker bei uns neulich gesagt hat: Wir freuen uns gerne, aber am liebsten in Moll !).
So gesehen kann das Buß- und Bettagsthema einen wichtigen Beitrag zur positiven Selbstwerdung und weiteren Wegfindung leisten.
Liebe Gemeinde!
Eigentlich muss sich – nach unserem christlichen Glauben – überhaupt niemand in einer Sackgasse fühlen, denn: Hinter der Sackgasse geht es weiter. Es ist kein Weg, wie er in einer Straßenkarte eingezeichnet oder ins Navi einzugeben wäre. Aber es gibt ihn. Ich sehe ihn vielleicht nicht mit meinen Augen. Aber mit meinem geistigen Auge: ich glaube an ihn mit meinem Herzen. „Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, was da noch kommt. Aber es klingt verheißungsvoll. Wie etwa die überraschende Ankündigung einer feinen Nachspeise nach dem Hauptgang (oder die auch völlig überraschende Ankündigung des Schmalzbrotes mit Glühwein nach diesem Gottesdienst). Nein: Wie etwas, das ich nicht geplant, was ich nicht gesucht habe, und dennoch gefunden habe …
„Da kommt noch was.“ Auf der anderen Seite der Sackgasse.

Im letzten Buch der Bibel wird diese Hoffnung so ausgedrückt:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
(Auch das Meer unserer Tränen ist gemeint.) Und ich hörte eine große Stimme, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21) Das wollen wir hoffen!

Der Weg jenseits der Sackgasse hängt mit dem Kreuz und mit Jesus Christus zusammen: Das Leben Jesu war am Kreuz anscheinend zu Ende. Sackgasse. Aber der christliche Glaube sagt: Stimmt gar nicht! Ostern zeigt, dass die Sache Jesu weitergeht, dass das Leben weitergeht. Dass keine Lage hoffnungslos ist. Es gibt Grund zu hoffen und Grund, die richtigen Schritte zu tun.
„Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, wie wir wirklich aus unseren verschiedenen Sackgassen herauskommen. Aber ich habe eine Ahnung, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt. Für die ganze Schöpfung. Für uns als Menschheit. Für jede und jeden Einzelnen von uns. Wie auch imPredigt am Buß- und Bettag 2014 Motto: „Da kommt noch was!“

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Liebe Gemeinde,
noch ist er ein Feiertag: der Buß- und Bettag, aber seit 1995 kein gesetzlicher Feiertag mehr (außer in Sachsen). Dabei ist er einer der wenigen Tage, die kirchlich ganz bewusst die Welt kritisch in den Blick nehmen, für sie beten, um Umkehr bitten.
„Da kommt noch was“ – so lautet das Motto der Bayerischen Landeskirche und der Landeskirche Kurhessen-Waldeck für den heutigen Buß- und Bettag, den wir in ökumenischer Verbundenheit begehen.
„Da kommt noch was“ – ob wir uns davor fürchten oder danach sehnen. Das hängt ganz entscheidend von unserer Sicht auf die Welt ab: Denken wir an die vielen Krisenregionen, an die Wirtschaftslage oder an den zunehmenden Druck auch auf uns selbst?
„Da kommt noch was!“ – soll das eine Drohung sein, im Sinne von „das dicke Ende kommt bestimmt?“ Wenn sich Fronten verhärtet haben, Unerledigtes, auch menschlich Unerledigtes sich immer wieder unangenehm bemerkbar macht oder auch mein Unterbewusstsein mir sagt: Das wird Folgen haben – wer kennt das nicht?
„Da kommt noch was!“ klingt manchmal aber auch wie eine Verheißung. Da kommt noch was! Ich sitze nicht in der Sackgasse fest. Auch wenn ich es jetzt nicht glauben und verstehen kann. Wo ich selbst immer nur gegen Wände renne, wird doch noch eine Tür geöffnet. Oder ich selbst öffne Türen für Menschen, die selber nicht mehr weiterkommen.
„Da kommt noch was!“ im besten Sinne, das hat Gott seinen Menschen
versprochen. „Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird.“ (Jes 65,17)

Liebe Gemeinde! Ein Bußtag war ursprünglich ein öffentlicher, d.h. die Gesellschaft, das ganze Volk betreffender Tag der Einkehr und Umkehr. Für viele Menschen heute aber ist der Buß- und Bettag eher außerhalb ihres persönlichen Relevanzkorridors, also: völlig egal! Wohingegen in der Wahrnehmung von Kirchenmitgliedern der Buß- und Bettag eher zu einem Angebot der persönlichen Klärung geworden ist!
Hier setzt das diesjährige Buß- und Bettags-Motto an. Es will neben der individuellen Bedeutung des Tages die öffentliche Bedeutung wieder mehr bewusst machen: Überprüfung und gegebenenfalls Änderung der gesellschaftlichen Orientierungslinien. Der Dienst der Kirchen an der Zivilgesellschaft besteht dabei darin, dass sie – auf der Grundlage der biblisch-christlichen Botschaft – eine zukunftsfähige, von Hoffnung und Liebe geprägte Ausrichtung vor Augen hat und vorschlägt.

Auf eine besondere Weise wird das bei dem diesjährigen Motiv der Sackgasse deutlich. Es lässt zwar an Entwicklungen denken, die in eine Sackgasse führen müssen: zu den bekannten Problemen etwa der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, der ungenügenden Ressourcen für Bildung und Zukunftssicherung und der weltweiten Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen ist in diesem Jahr eine besorgniserregende Zunahme militärischer und terroristischer Gewalt gekommen – welche Zunahme von Fachleuten allerdings bezweifelt wird – womit unter dem Motto „Da kommt noch was (auf uns zu)!“ – dennoch mehrere Sackgassen deutlich markiert wären.
Andererseits signalisiert das Motiv mit dem Motto „Da kommt noch was!“ auch Grund zur Hoffnung. Wir Christen sehen nämlich einen Weg jenseits der Sackgasse. Wir glauben, dass wir angesichts des drohenden Endes nicht stehen bleiben müssen. Wir hoffen auf mehr, doch noch gangbare Wege und machen die nötigen Schritte darauf zu, und zwar unter dem Segenszeichen des Kreuzes, wie es etwa in dem Song „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo, früher Mitglied bei den „Söhnen Mannheims“, heißt:
Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr -
Manche treten dich, manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf
Manche segnen dich
Setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust
Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
Auch in anderen zeitgenössischen Schlagern und Liedern, zum Beispiel von Udo Lindenberg „Hinterm Horizont geht’s weiter“ kommt das „Prinzip Hoffnung“ zum Vorschein.
Dieses „Prinzip Hoffnung“ (wie man mit dem philosophischen Werk von Ernst Bloch gerne sagt) meint nichts Vages, auch nichts Beschwichtigendes, sondern eine konkrete, erstrebenswerte und auch zu verwirklichende Utopie. Und es kann selbstverständlich auch auf ganz persönliche Lebensumstände und Sackgassen bezogen sein: „Was bedeutet diese Sackgasse für mich, für meine Umgebung und für meine Zukunft?“ „Was kann/soll/will ich da tun?“ Ja, dazu soll das Symbol „Sackgasse“ anregen, herausfordern, soll Alternativen suchen und finden lassen. Von daher dann der Anstoß und die Ermutigung: „Da kommt noch was“, „da geht noch was!“. Ich muss/darf/will mich nicht dem Sackgassen-Gefühl überlassen, sondern wir müssen/können/wollen jetzt etwas tun! Hinterm Horizont geht’s weiter! Da kommt noch was!

Was hat das alles mit Buße zu tun? Ursprünglich heißt das griechische Wort metánoia, Umdenken. Der Bußgedanke zielt auf, nein: liegt in einer veränderten Lebensausrichtung: weg von der Konzentration auf den Tod, hin zur Konzentration auf das Leben; Lösungsorientierung statt Problemorientierung; Potenzialbewusstsein statt Defizitfixierung (Lieber Mensch: Starre nicht immer nur auf die Schwächen, sondern schau, wo noch positives Potenzial vorhanden ist; Defizitfixierung, das ist ja ein Spezialgebiet der deutschen Seele: „Tolles Fest, aber die Suppe war nicht heiß genug“; Deutschland gewinnt gegen Brasilien 7:1 – wir regen uns über das völlig unnötige Gegentor auf! Wir freuen uns gerne, wie ein Musiker bei uns neulich gesagt hat: Wir freuen uns gerne, aber am liebsten in Moll !).
So gesehen kann das Buß- und Bettagsthema einen wichtigen Beitrag zur positiven Selbstwerdung und weiteren Wegfindung leisten.
Liebe Gemeinde!
Eigentlich muss sich – nach unserem christlichen Glauben – überhaupt niemand in einer Sackgasse fühlen, denn: Hinter der Sackgasse geht es weiter. Es ist kein Weg, wie er in einer Straßenkarte eingezeichnet oder ins Navi einzugeben wäre. Aber es gibt ihn. Ich sehe ihn vielleicht nicht mit meinen Augen. Aber mit meinem geistigen Auge: ich glaube an ihn mit meinem Herzen. „Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, was da noch kommt. Aber es klingt verheißungsvoll. Wie etwa die überraschende Ankündigung einer feinen Nachspeise nach dem Hauptgang (oder die auch völlig überraschende Ankündigung des Schmalzbrotes mit Glühwein nach diesem Gottesdienst). Nein: Wie etwas, das ich nicht geplant, was ich nicht gesucht habe, und dennoch gefunden habe …
„Da kommt noch was.“ Auf der anderen Seite der Sackgasse.

Im letzten Buch der Bibel wird diese Hoffnung so ausgedrückt:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
(Auch das Meer unserer Tränen ist gemeint.) Und ich hörte eine große Stimme, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21) Das wollen wir hoffen!

Der Weg jenseits der Sackgasse hängt mit dem Kreuz und mit Jesus Christus zusammen: Das Leben Jesu war am Kreuz anscheinend zu Ende. Sackgasse. Aber der christliche Glaube sagt: Stimmt gar nicht! Ostern zeigt, dass die Sache Jesu weitergeht, dass das Leben weitergeht. Dass keine Lage hoffnungslos ist. Es gibt Grund zu hoffen und Grund, die richtigen Schritte zu tun.
„Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, wie wir wirklich aus unseren verschiedenen Sackgassen herauskommen. Aber ich habe eine Ahnung, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt. Für die ganze Schöpfung. Für uns als Menschheit. Für jede und jeden Einzelnen von uns. Wie auch immer.
Und weil ich das glaube, habe ich keine Angst davor, genau hin zuschauen: auf die Zustände in der Welt, auf uns, auf mich selbst.

„Beichte“ nennen wir das, wenn wir unser Leben genau betrachten und zur Sprache bringen – und wissen, dass wir uns nicht in einer Sackgasse befinden. Es gibt Möglichkeiten umzukehren oder umzusteigen. Es gibt für jede und jeden von uns einen Weg aus der Sackgasse … „da kommt noch was.“ Und wir alle haben hoffentlich eine Vorstellung davon.
Amen.
mer.
Und weil ich das glaube, habe ich keine Angst davor, genau hin zuschauen: auf die Zustände in der Welt, auf uns, auf mich selbst.

„Beichte“ nennen wir das, wenn wir unser Leben genau betrachten und zur Sprache bringen – und wissen, dass wir uns nicht in einer Sackgasse befinden. Es gibt Möglichkeiten umzukehren oder umzusteigen. Es gibt für jede und jeden von uns einen Weg aus der Sackgasse … „da kommt noch was.“ Und wir alle haben hoffentlich eine Vorstellung davon.
Amen.
 

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