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Lust auf Kirche am 07.02.2016

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mit den "Four Saxess" in der Pfarrkirche Aufkirchen.

Four Saxess

Eine Tonaufnahme des gesamten Gottesdienstes (und in seinen einzelnen Abschnitten) finden Sie hier bzw. unter dem Navigationspunkt "Nachlesen". Und Fotos des Ensembles in der Bildergalerie.


Nachstehend einige der Lesungen im Gottesdienst sowie die Predigt von Johannes Habdank zum Thema "Liebe".

Hoheslied der Liebe aus dem Alten Testament, einige Verse in Auswahl:
Siehe, meine Freundin, du bist schön! Du hast mir das Herz genommen, liebe Braut, du hast mir das Herz genommen mit einem einzigen Blick deiner Au-gen, mit einer einzigen Kette an deinem Hals. Wie schön ist deine Liebe, mei-ne Schwester, liebe Braut! Deine Liebe ist lieblicher als Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Gewürze. Von deinen Lippen, liebe Braut, träufelt Honigseim. Honig und Milch sind unter deiner Zunge, und der Duft deiner Kleider ist wie der Duft des Libanon. Liebe Braut, du bist ein verschlossener Garten, eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Born. Ein Gartenbrunnen bist du, ein Born lebendigen Wassers, das vom Libanon fließt. Steh auf Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, dass der Duft seiner Gewürze ströme! Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Früchten. Ich bin gekommen, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Gewürzen gepflückt; ich habe meine Wabe samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Esst, meine Freunde, trinkt, werdet trunken von Liebe!

Verständige Liebe, von Karl May
O Liebe, die ich endlich nun erfasst
Und die du mich so ganz ergriffen hast,
Dass ich nur dir, nur dir zu eigen bin,
Nimm mich; nimm mich; ich gebe mich dir hin.
    Wer sich mit seinem Sein in dich versenkt,
    Dem wird von dir ein besseres geschenkt,
    Denn was du von ihm nimmst, gibst du als Glück,
    Als Seligkeit ihm tausendfach zurück.
So will ich durch dich und in dir allein
Nur im Beglücken selbst auch glücklich sein,
Will nimmer rasten und will nimmer ruhn,
Nur was du willst, nichts Anderes zu tun.
    Jedoch damit ich ja nicht irre geh
    Und unter Lieben schwach zu sein versteh,
   So gib mir deinen Bruder an die Hand,
   Den klugen Lebensführer, den Verstand!

Lesung aus den Tagebüchern von Max Frisch:
„Du sollst Dir kein Bildnis machen!“ Dieses biblische Gebot hat Max Frisch in seinem „Tagebuch 1946-1949“ auf die Liebesbeziehung von Menschen hin interpretiert:
„Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, so-lange wir sie lieben. Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt - Nur die Liebe erträgt ihn so.
Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedes Mal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der (andere) Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft auf, weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei. - "Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte: "wofür ich Dich gehalten habe." Und wofür hat man sich denn gehalten? Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat. - Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen - ausgenommen, wenn wir lieben.“

Lesung: Das Hohelied der Liebe im Neuen Testament (1 Kor 13, gleichzeitig heutiger Predigttext)
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Gedanken zum Thema Liebe (Predigt) 
Beim Ökumenischen Neujahrsempfang hat Matthias Drobinski einen sehr schönen, kenntnisreichen und differenzierten Vortrag gehalten über die Religionsfreiheit als einem elementaren, zerbrechlichen, gefährdeten und deshalb sehr schützenswerten Gut, gerade heute, in unübersichtlicher, schwieriger gewordenen Zeiten, hier bei uns und in aller Welt. Religionsfreiheit: Wer kann und muss sie schützen? Vor allem auch jeder Einzelne, wirksam, jeder an seiner Stelle und mit seinen Möglichkeiten. Nicht immer nur „der Staat“, „die Politiker“!

Auch die Liebe ist ein schätzenswertes, elementares Gut, das immer auch zerbrechlich ist, gefährdet und deswegen besonders schützenswert. Wer kann und muss sie schützen? Sicher nicht der Staat, sondern nur jeder Einzelne, wirksam, jeder an seiner Stelle und mit seinen Möglichkeiten. Darum wissen alle Texte und Gedanken, die ich Ihnen zuvor vorgelesen habe.

So das Hohelied aus dem Alten Testament mit seinem fast schon Minnesang, in dem am Beginn die Liebe als unerfüllte Sehnsucht steht, und dann doch Erfüllung findet. Das ist ein gelungener Fall von Liebe.

In dem erstaunlichen Liebes-Gedicht von Karl May wird der Liebe, die erst angeschwärmt und im Sinne von selbstloser Hingabe ersehnt und gepriesen wird, wird am Ende der Liebe ein vergleichsweise nüchternes Korrektiv zur Seite gestellt: der Verstand. Liebe – also keine reine Gefühls- oder Herzenssache? Ist vielleicht auch verstandesmäßiges Kalkül, ja, Berechnung dabei? Kann ja sein! Ist Liebe auch von je her! So etwas gibt es durchaus auch heute. Dann wäre aber das romantische Liebesideal eine poetische Phantasie. Damit stünde Karl May durchaus in alttestamentlicher Tradition, in der „Herz“ das Personzentrum meint mit Wille, Verstand, geplantem Handeln.

Einen ebenfalls eher nüchternen Blick wirft Max Frisch auf die „Liebe“:
Wir lieben einen anderen nur dann, wenn wir ihn sein lassen, wie er ist, nicht immer einfach. Wir lieben einen Menschen, wenn wir ihn nicht in unser Wahrnehmungskorsett von ihm zwängen, sondern offen lassen, wie auch immer er sich entwickeln wird und dabei bei ihm bleiben. Wir lieben ihn, weil wir ihn lieben, und nicht weil er so sein soll, wie wir ihn haben wollen. Das ist wahre Liebe, und die kann aber auch vergehen!

Schließlich hatten wir das berühmte Hohelied der Liebe von Paulus, das gerne bei kirchlichen Trauungen als Lesung zu Gehör und auszugsweise auch als Trauspruch gewählt wird. Um welche Liebe geht es da?

Dazu muss man sagen: das Hohelied der Liebe aus dem Neuen Testament ist anders als das Hohelied der Liebe im Alten Testament literarisch und von seinem Charakter her keine Liebesliedersammlung, überhaupt kein Lied, auch keine Lyrik, sondern hochgradig geschliffene Prosa und eine wundervolle, pragmatisch abgezweckte Rede für den Lebensalltag - gegen Kleinkariertheit, gegen den Kleingeist und gegenseitiges Aufrechnen, gegen den Geist der Krämerseele und die Angst. Die Liebe wird als treibende Kraft im Leben gepriesen: hochkarätig, aber doch handfest, unsentimental, nützlich und damit alltagstauglich.

Wie sieht die Liebe, von der hier bei Paulus die Rede ist, näher aus?
Genau genommen so ähnlich wie die Liebe Gottes selbst.
Die Liebe ist langmütig, heißt es, wörtlich: großmütig; sie ist gütig, wörtlich steht da etwas pragmatischer: sie ist von praktischem Nutzen, macht sich nützlich, also ist zu brauchen, verhält sich konstruktiv. Sie ist nicht eifersüchtig, weil sie sich ihrer selbst sicher ist, sie gibt nicht an und macht sich wichtig; sie handelt nicht unschicklich, gemeint ist: verhält sich angemessen, bewahrt die Haltung, fällt nicht aus der Rolle, wer so liebt, rastet nicht aus, weil er sich aus Liebe heraus nicht herausfordern und dazu reizen lässt. Die Liebe legt dem Leben und allen Dingen gegenüber eine eigene, feste und geklärte Haltung an den Tag, aktiv, konstruktiv, im Konflikt de-eskalierend. Die Liebe trägt das Böse nicht nach, weil sie erfahrenes Böses, was es auch sei, nicht anrechnet – weil sie überhaupt nicht rechnet. Sie rechnet nicht zu und rechnet nicht ab, sie arbeitet nicht mit Maßeinheiten. Nur diese Liebe soll die treibende Kraft in allem Verhalten sein, im Tun, Erleiden und Erleben.

Diese Liebe ist der eigentliche Grund jedes Lebens, sie trägt das Leben. Die Liebe hört niemals auf, wie Luther übersetzt. Wörtlich heißt es: Die Liebe fällt niemals hin, gerät nicht ins Straucheln, hat Bestand. Ja, diese Liebe hat als Einziges Bestand unter allen sich wandelnden Umständen und unter unseren endlichen, begrenzten irdischen Bedingungen. Ohne diese Liebe bleibt alles, was wir tun, hoffen, glauben nur Stückwerk. Erst die Liebe gibt allem seinen Wert, macht alles nützlich, ohne sie ist alles nichts. Die Liebe ist das Eine, das durchträgt.

Die Liebe „erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“ Das gilt heute vielen als zu weit gegangen. Noch einmal: „Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“ Das ist ein Vers, dessen lebensdienlicher Sinn gerne angezweifelt wird. Das sei doch zu viel verlangt, das könne doch nicht sein: „die Liebe erträgt alles, duldet alles“ - wer sich daran hält, sei ja nur der Gutmütige, der dann wie so oft der Dumme sei: „das wissen wir doch aus Erfahrung, dass so eine Liebe schief geht, in der Ausnützung durch andere endet.“ Ob in der Ehe, anderen Beziehungen, auch in der Gemeinde. Aber genau so fängt die Seele schon wieder an zu rechnen, aufzurechnen, zu fragen, was bekomme ich dafür – anstatt einfach zu lieben!

Nun, es ist nirgends gesagt, dass die von Paulus so hoch gelobte Liebe etwas Leichtes oder gar das reine Zuckerschlecken sei. Sie wird immer etwas sein, was sich in der lebenspraktischen Umsetzung nie ganz und vollkommen realisieren lässt, sie ist aber eine tragfähige Idee und eine klare Ansage für die Lebenspraxis: und als urchristliches Idealbild von Nächstenliebe ein ganz starker Motivator und eine Antriebskraft, angesichts derer uns immer auch der Spiegel vorgehalten wird, wo wir uns im Alltag noch ändern müssten, wo es noch fehlt, oder „wo noch Potenzial vorhanden ist“ – um es positiv, mit Liebe zu sagen.

Nicht umsonst benennt Paulus einen entscheidenden Vorbehalt, den er bei aller Höchstschätzung der Liebe sieht und hat, wenn er sagt:
„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.“ Es ist nicht ganz klar, ob Paulus diesen Vorbehalt wirklich auch auf die Liebe und nicht nur auf die Gotteserkenntnis und den Glauben bezogen wissen wollte. Realistisch wäre es gewesen, wenn er ihn auch auf die Liebe hätte bezogen wissen wollen, denn vollkommene Liebe gibt es irdisch nicht, also: vollkommene Liebe ist letztlich eine Veranstaltung des Himmels, etwas Himmlisches, und nur partiell auf Erden in ihrer Vollkommenheit spürbar, erfahrbar und zu erleben und zu leben.

Paulus jedenfalls schließt gegen alle Skepsis gegenüber der Liebe damals wie heute sein Hoheslied der Liebe mit den berühmten Worten: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch?
Amen.




 

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