LASST UNS LICHT SEIN
- Weltgebetstag 2005 Polen

"Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben." Die polnische Künstlerin Areta Fedak zeigt Wolkenkratzer einer modernen Stadt, wie sie in Polen und überall auf der Welt zu finden sind.

Aus einigen Wohnungen schimmert Licht in der gleichen warmen, gelben Farbe wie das Kreuzessymbol. Menschen lassen Gottes Liebe zur Welt sichtbar und erfahrbar werden. In der Form des Dreiecks begegnet uns das Auge der Vorsehung und Fürsorge Gottes. Gottes Licht scheint an der Spitze des Berges auf, durchdringt die Dunkelheit und vereint und bestärkt die Menschen in ihrem Bemühen, "Licht der Welt" zu sein (Mt 5,14).

Die Feier des Weltgebetstags, dessen Liturgie Frauen aus Polen verfasst haben, soll Menschen zu Begegnung, Auseinandersetzung und Austausch anregen und sie in ihrem Bemühen um Versöhnung, Völkerverständigung und Frieden unterstützen. Dies legen auch Thema und Inhalte des Gottesdienstes nahe.

Der Zuspruch "Lasst uns Licht sein" wird verbunden mit dem Engagement für Frieden und Gerechtigkeit zwischen Menschen, Generationen, Völkern, Nationen, Konfessionen und Religionen.

Ina Zultner

Bilder