Newsletter
Kirchenvorstandswahlen

Kirchenvorstands- wahlen
Noch 257 Tage bis zum Wahltag am
21. Oktober 2012!


Informationen

Wir unterstützen ...

Download


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

10. 02. 2012
20:00 - 22:00


Nächster Kindergottesdienst 

während des Hauptgottesdienstes

12. 02. 2012


Theologie für die Gemeinde

unter der Leitung von
Herrn Prof. Harz 
findet am 05.03.2012 
um 20.00 Uhr im 
Katharina von Bora-Haus statt.
Thema: "Dietrich Bonhoffer"


Berg
am Starnberger See
 

Besucherstatistik
Besucher gesamt: 30.654
Besucher heute: 73
Besucher gestern: 76
Max. Besucher pro Tag: 350
gerade online: 2
max. online: 13
Seitenaufrufe gesamt: 868.256
Seitenaufrufe diese Seite: 394
Counterstart: 11.03.2010
Statistiken  Statistiken

Online-Aktivitäten in den letzte 30 min
  • Niemand
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Aktuelles

Ansprache zum 1. Advent 2009 - Pfarrer Johannes Habdank

Aktuelles >>

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – liebe Gemeinde!

Da brennt ja die erste Kerze! Wie alle Jahre wieder - zum 1. Advent. Das ist der Beginn des neuen Kirchenjahres. Es ist der Beginn der Zeit des Wartens auf Weihnachten. Und noch nicht die Zeit des schon vorher zur Schaustellens und Vorwegnehmens. Nein, Adventszeit ist noch nicht Weihnachten, wie vielfach schon so getan wird, in manchen Geschäften sogar schon seit Ende des Oktoberfests. Advent hat einen anderen Sinn.

Advent ist Zeit der Erwartung. Zeit der Vorbereitung DES einen wahren Advents schlechthin – der Ankunft, wie das Wort sagt, SEINER Ankunft in der Welt, in uns. Dass Jesus Christus in uns ankommt, dass das, was er war und für uns heute sein will, dass das geboren wird und bei uns ankommt, immer wieder von Neuem. Das ist Adventszeit. Dass wir darauf vorher, bevor es für uns Weihnachten wird, über einige Zeit, einige Etappen hin gespannt warten – erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dass wir geduldig warten, darum geht es zuerst einmal! Dass wir uns vorfreuen, um dann erst die heilsbringende Bedeutung des Kindes in der Krippe für uns zu empfangen und zu verspüren, darum geht es in der Adventszeit. Vorzuleuchten, was da kommen könnte. Genau das alles symbolisiert diese Kerze.
Ich bin das Licht der Welt, lautet das Evangelium. Er ist das Licht der Welt, für viele Menschen in der großen, weiten Welt draußen, für die vielen kleineren Welten, in denen wir uns bewegen und leben, und ganz persönlich für uns hier herinnen, in diesem Kirchenraum, hier drinnen in unseren Hirnen und Herzen.
Nun, es gibt eher fahles, kaltes Licht, es gibt technisches Licht, gleichgültig und neutral in der Wirkung, macht hell, belebt aber die Dinge nicht recht.

Es gibt heißes, gleißendes Scheinwerferlicht, das die Dinge laut und schreiend macht, und harte Schatten wirft. Und dann gibt es noch die sog. gute, alte Glühbirne mit ihrem Licht, an die wir uns so lange Jahre so gewöhnt hatten, dass es vielen schwer fällt, von ihr Abschied zu nehmen, warum?
Weil ihre Lichtwirkung noch am ehesten dem entspricht, was für uns das Licht der Welt symbolisiert: das Kerzenlicht – mit seinem lebendigen Schein, seiner warmen Ausstrahlung.

Eine Kerze macht aus Dunkelheit geheimnisvoll-heimelige Atmosphäre machen. Wenn in einem dunklen Raum an einem Tisch einige Menschen um eine Kerze herumsitzen, werden sie von ihrem Licht mild und warm angestrahlt, die Gesichter und die Augen erglänzen, strahlen aus der Tiefe heraus - und in aller Augen spiegelt sich dasselbe eine Kerzenlicht und verbindet so alle mit sich und untereinander.

Eine Kerze, die in einem geschlossenen, undurchdringlich finsteren Raum aufleuchtet, kann für Orientierung sorgen. Man erkennt, wo man ist, wohin man treten kann und wohin man sich vielleicht besser nicht bewegt. Wo man gegen eine Wand rennt, und wo die Tür ins Freie aufgeht.
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht bleiben in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Sagt Jesus Christus im Evangelium nach Johannes.

Er sagt an anderer Stelle, im Evangelium nach Matthäus, sogar noch viel mehr und Stärkeres zu den Seinen. Nicht nur: Ihr werdet das Licht des Lebens haben, nein, nicht haben, sondern sein: Ich seid das Licht der Welt – ja, wer Sein Licht hat, in sich trägt, der ist selbst Licht für andere, notwendigerweise und unübersehbar. Da leuchten auf einmal auch wir selbst für die Welt wie er, von dem wir erleuchtet sind.

Nun - Jesus war ein Licht, das für alle Menschen leuchtet, bis heute, vor allem auch für die, die eher im Schatten sich herumtreiben oder dahinvegetieren, die im Dunkeln leben wollen oder müssen. Genau denen hat Jesus sich gewidmet, für sie Zeit genommen, sich um sie gekümmert. Und das macht Jesu Glauben und Leben, sein Licht damals wie heute so wertvoll, dass er nicht auch noch ein weiteres Mal dahin geleuchtet hat, wo es sowieso schon hell ist – nein: die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken! Die nicht im Rampenlicht, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die Vernachlässigten und Ausgeblendeten – die soll sein Licht erreichen. Das hat er selbst so gelebt und uns vorgelebt. Er hat nicht nur darüber geredet oder etwas zelebriert, er hat es einfach gemacht. Und das will er auch heute, von uns: Dass wir mithelfen, dass die vielen, die von uns ausgeblendet sind, aus dem Dunkel hervor- und mit ihrem ganz persönlichen Gesicht in Erscheinung treten können. Dass müde Augenlider wach werden, trübe Augen aufgehellt, toter Blick lebendig wird. Dass auch deren Augen wie unsere eigenen in seinem Licht beginnen aufzustrahlen und sein Licht widerspiegeln.

Zuwendung, die wir durch Gott in Jesus Christus und durch unsere Nächsten selbst erfahren, können wir weiter geben an andere, so dass sich das Licht des Lebens verbreitet. Sei es symbolisch durch das Weiterreichen eines Kerzenlichts, durch ein Zeichen des Friedens, sei es allein nur einmal durch ein reales Sich-Zeit-Nehmen für andere, die das brauchen. Allein schon: Zuhören, was der andere sagt, zwischen den Zeilen lesen, was ihn bewegt. Durch ein gutes Wort, ein tröstliches Bild, das du irgendwo aufgefunden hast und ihm auch vor Augen stellst, Erleichterung verschaffen. Durch praktische Hilfe weiterbringen. Oder einfach „nur“ Dabeisein, Mittragen und Mitaushalten dessen, was den anderen belastet. Und sehr schön auch: durch eigene Begeisterung, die auf andere überspringt, neue Freude und Lust am Leben aufkommen lassen – ja, Zeit haben für andere und Licht sein für andere – wie du das im Einzelnen machst? Am besten so, wie es dir selbst gegeben wurde und ist, mit den dir persönlich und ganz unverwechselbar gegebenen Möglichkeiten. Du bist du, und ich bin ich.

Ich bin mir sicher, wenn du, jeder von uns, dein authentisches, ganz persönliches Licht weitergibst, dann wird es ganz persönlich bei deinem Nächsten ankommen. Und es wird bei ihm hell werden! Dann wird auch dieser Mensch wiederum dazu in der Lage sein, dass er das ihm geschenkte Licht wieder andere Menschen weiter gibt, und der wieder weiter und wieder und weiter, immer weiter.

Das ist der große christliche Traum, das, woran wir Christen glauben, die Vision von der Ankunft des „Lichts der Welt“ in der ganzen Welt, bei allen, die sich danach sehnen: nach dem Licht in der Finsternis. Und diese Vision kann Wirklichkeit werden, für jeden von uns.

Wenn es schon die Malonen begriffen haben: Begreifen wir es heute auch? Wir selbst sind ja im Alltag oftmals solche Malonen, die im Finstern wandeln, ohne Licht, ohne Orientierung, ohne Trost, immer wieder! Sehen wir das Licht? Wollen wir es sehen? Können wir es sehen? Immer wieder? Ein für allemal?
Ja, auf das eine Licht hoffen wir Christen, auf dieses Licht warten wir, nicht nur im Advent: auf dass in Erfüllung gehe, was schon im 1. Johannesbrief im NT steht: Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint – jetzt!

Amen.

Und der Herr sei mit eurem Geiste. Amen.
 

Zurück

License Key Error.
[Running in limited mode] [Help]

Februar 2012
S M D M D F S
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10

Easy PHP Calendar
License Key Error.
[Running in limited mode] [Help]

Montag, 6. Februar

Es gibt keine Veranstaltungen für diesen Zeitraum.

Aktuelles:

Predigttext Pfarrer Johannes Habdank

"Lust auf Kirche" am 5.2.2012 in Aufkirchen

... weiter lesen


Lust auf Kirche

am 5.2.2012 mit Berger Projektchor in Aufkirchen

... weiter lesen


Predigttext Pfarrer Prof. Klaus-Peter Jörns

am 29.1.2012 im Katharina von Bora - Haus

... weiter lesen


Forum zu Gegenwartsfragen

am 26.01.2012 im Katharina von Bora - Haus

... weiter lesen


Ökum. Neujahrsempfang

am 19.01.2012 in Höhenrain

... weiter lesen